Der Verein „Konzerte an Sankt Andreas“ in Seesen präsentiert in seiner Reihe „Wege zur Kunst“ am heutigen Montag, 2. September, um 20 Uhr im Gemeindezentrum erneut einen Vortrag. Dieser befasst sich mit den Errungenschaften des Bauhauses als einer einzigartigen Vermittlungsinstitution zwischen Kunst und Handwerk, wie es sie in keinem vorangegangenen Zeitalter gegeben hat.

1919 in Weimar gegründet, wurde die Einrichtung 1933 vom nationalsozialistischen Regime in den wirtschaftlichen Ruin gezwungen, weil ihre freiheitliche Modernität nicht in das faschistische Weltbild passte. Referent Martin Weller, langjähriger künstlerischer Leiter des Vereins, versteht den Vortrag als Beitrag zum Jubiläumsjahr des historischen Bauhauses, das in seiner kurzen und wechselvollen Geschichte Hort der gestalterischen Avantgarde der klassischen Moderne von internationalem Rang war. Der Eintritt ist frei.