Wie selbstgebastelte Bomben sahen die Gegenstände aus, die ein Paketzusteller am Mittwoch gegen 10.00 Uhr im Gewerbegebiet Warnstedter Straße in Thale bemerkte. Die Polizei nahm die Metallgegenstände, die in schwarzes Paketband eingewinkelt waren und aus denen eine Zündschnur schaute, unter die Lupe und stufte die Lage nach einem Bekunden als ernst ein. Folgerichtig wurden Experten für unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung angefordert. In einem Umkreis von 100 Metern wurde um die Fundstelle abgesperrt. Die Experten stuften beide Gegenstände als selbstgebaute Rohrbomben ein und ließen sie in einer nahegelegenen Kiesgrube kontrolliert sprengen. Der Tatort wurde kriminalpolizeilich untersucht und Spuren gesichert. Die Ermittlungen dauern an.

Wer kann Angaben zur Herkunft dieser Rohrbomben machen? Wer kennt Personen, die solche Gegenstände in dieser Form herstellen? Wer hat verdächtige Personen am Tatort gesehen? Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (03941) 674 293 entgegen.