Es ist ein Phänomen, das nur selten am Himmel zu sehen ist. Am Montag, 11. November, kann von 13.35 bis etwa 15 Uhr der Merkur-Transit beobachtet werden, wenn auch nicht mit bloßem Auge. Damit die astronomisch interessierten Bürger dieses Schauspiel dennoch sehen können, lädt die Sternwarte St. Andreasberg dazu ein, mit Spezialteleskopen zu beobachten, wie sich der Merkur vor die Sonne schiebt.
Denn es sei praktisch unmöglich, den kleinen Merkur-Punkt vor der Sonne mit einer Sonnenfinsternisbrille zu sehen. Und mit bloßem Auge funktioniert es erst recht nicht, sondern ist sogar gefährlich. „Da kann man in Sekundenbruchteilen erblinden“, sagt Utz Schmidtko, der Vorsitzende der Fördervereins. Zuletzt hat sich der Merkur-Transit übrigens am 9. Mai 2016 ereignet. Schon damals kamen Dutzende von Besuchern zur Sternwarte.


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