Verfassungsschutz: Versagt. Polizei: Versagt. Medien: Versagt. Gesellschaft: Versagt. Konsequenz: Eine rechtsextreme Terror-Gruppe begeht in fast zehn Jahren unbehelligt zehn Morde, drei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle.
Fasst man die Geschichte des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) so zusammen, ist die Bilanz schon erschreckend genug.
Was noch hinzu kommt beschäftigt und beschämt gleichermaßen: Anstatt die Mordserie an Mitbürgern mit ausländischer Herkunft mit den Aktivitäten des bekannten Nazi-Trios Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe in Verbindung zu setzen, glauben Polizei und Medien an eine kriminelle Verwicklung der Opfer, die zu deren Ermordung führte – wie sich herausstellt, aufgrund rassistischer Vorurteile.
Was Caro Keller von der Organistion „NSU-Watch“ den Schülern am Christian- von- Dohm- Gymnasium am späten Vormittag berichtet, sind Fakten, die während der Ermittlungs- und Gerichtsverfahren rund um den NSU-Komplex ans Licht gekommen sind.



In Kürze mehr auf goslarsche.de