Heimelig war es in der warmen Stube bei Sabine Stotz, inmitten der gut 20 Zuhörer, die sich auf Sofas, Sesseln, Stühlen und Bänken um eine kleine improvisierte Bühne gruppierten, um Musik zu hören. Zur „Stubenmusik“ war am Freitagabend nach Liebenburg geladen worden. Die Musikfreundin war sofort bereit gewesen, nicht nur ihre Stube, sondern gleich das halbe Haus für die Musik zu öffnen. Selbst kleine Naschereien und Getränke hatte sie bereitgestellt. „Ich habe doch auch ein Klavier“, hatte sie bei einem Stubenkonzert im Vorjahr erzählt – und war umgehend dem Kreis engagierter Gastgeber beigetreten. Musik handgemacht und hautnah – das hat man ja schließlich auch nicht jeden Tag im Haus: „Das ist schon etwas Besonderes.“


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