Die wegen Beihilfe zur gewerbsmäßigen Untreue angeklagte 51-Jährige aus Bad Harzburg, die sich vor dem Landgericht Braunschweig verantworten musste, kommt mit einem sprichwörtlich blauen Auge davon. Das Gericht verurteilte die frühere Betreiberin eines Pflege- und Betreuungsdienstes zu einer Strafe von einem Jahr und neun Monaten und setzte diese zur Bewährung aus. Mit seinem glimpflichen Urteilsspruch blieb das Gericht deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die hatte sich für eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren ausgesprochen, während die Verteidigung „überwiegend Freispruch“ gefordert hatte. Zu der Bewährungsstrafe hat das Gericht angeordnet, dass aus dem Vermögen der Angeklagten 95.000 Euro eingezogen werden, weil sie diese zu Unrecht erlangt habe.


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