Im Fall der beiden Verstorbenen, die am Wochenende nach einer von der Polizei veranlassten Türöffnung gefunden worden waren, stellt die Goslarer Polizei klar: Nach ihrer Auffassung habe eine sachgerechte Bewertung der Situation durch die Polizei stattgefunden. Das erklärte Polizeirat Sven Jürgensen gegenüber der GZ. Bei den beiden Toten handelt es sich um einen älteren Mann, der nach Angaben der Polizei eines natürlichen Todes gestorben sein soll, und um seinen 45-jährigen Sohn, der nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei Selbstmord begangen hat.

Zur Erinnerung: Eine Nachbarin hatte gegenüber der GZ angegeben, bereits eineinhalb Wochen vor der von der Polizei veranlassten Türöffnung die Beamten alarmiert zu haben. Dafür habe sie mehrfach bei der Polizei angerufen – sowohl in Goslar als auch in Liebenburg. „Der tragische Ausgang hätte aber leider zu keinem Zeitpunkt durch Maßnahmen der Polizei verhindert werden können“, erklärt Jürgensen auf die Nachfrage, ob die Hinweise zwischen den beiden Dienststellen richtig koordiniert worden seien.


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