Dr. Lorenz Schlimme, Theologe im Ruhestand, hielt am Wochenende vor voll besetzten Bänken einen Vortrag über die bewegte Geschichte der Georgskirche.
Er begann mit dem einzigen bekannten Vorgängerbau. Auf der Projektionswand neben dem Referenten aus Bad Honnef erschien ein Stich aus dem Jahr 1654. Er zeigte eine eher kleine Kirche mit spitzem Turm zwischen Fachwerkhäusern. Sie sei wohl 1559 erbaut worden, für die katholische Gemeinde. Bereits neun Jahre später führte Herzog Julius die Reformation in den Braunschweiger Landen ein, Lutter war davon betroffen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gotteshaus baufällig und musste durch einen Neubau ersetzt werden. Dieser wurde 1869 eingeweiht. Doch bis heute war die Gemeinde mehrfach gefordert, für nötige Renovierungs- und Sanierungsarbeiten Geld aufzutreiben.


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