Selten erlebte man Strafkammer, Staatsanwaltschaft und Verteidigung in derartiger Einigkeit. Die Frage der Zwangsunterbringung eines 29-jährigen Mannes in der forensischen Psychiatrie beantworteten alle mit einem eindeutigen Ja. Die Straftaten, acht Fälle von Körperverletzung, beging der Beschuldigte im Zustand der Schuldunfähigkeit aufgrund einer Persönlichkeitsstörung, weswegen er nicht verurteilt werden kann. Doch gilt es, die Allgemeinheit vor ihm zu schützen. Der körperlich und geistig behinderte 29-Jährige war in den letzten Jahren in einer Pflegeeinrichtung in Buntenbock untergebracht, wo es alle zwei bis drei Tage zu Übergriffen kam. 


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