«Klimahysterie» ist das «Unwort des Jahres» 2019. Menschen, die am menschengemachten Klimawandel zweifeln, gibt es reichlich - US-Präsident Donald Trump gehört dazu.
Aber auch in Deutschland finden viele, das Dauerthema Klimaschutz werde zu wichtig genommen. Der Begriff «Klimahysterie» sei von mehreren Vertretern von Politik, Wirtschaft und Medien benutzt worden, bilanzierte die sprachkritische Aktion «Unwort des Jahres» am Dienstag in Darmstadt.
So hatte beispielsweise der AfD-Politiker Alexander Gauland im Juni vergangenen Jahres gesagt: «Die Klimahysterie der anderen Parteien wird die AfD nicht mitmachen.» Mit dem Wort würden Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und wichtige Debatten zum Klimaschutz diskreditiert, sagte die Sprecherin der Jury, Nina Janich.


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