Der zweite Verhandlungstag im Prozess gegen einen 20-Jährigen, dem vorgeworfen wird, seinen vier Monate alten Neffen zu Tode geschüttelt zu haben, stand ganz im Zeichen der Medizin. Dieser Teil der Beweisaufnahme war so belastend, dass eine Zuschauerin weinend den Saal verließ. Doch am erschütterndsten war die Aussage eines Hamburger Pathologen und Spezialist für Schütteltraumata, der im Hirn des jungen Opfers ältere Einblutungen fand. Es sei wahrscheinlich, so der Sachverständige, dass diese auf ein weiteres, früheres Schütteltrauma zurückzuführen seien.


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