Heute ist Donnerstag, der 13. Februar 2020. Die Sonne geht um 7.38 Uhr auf und um 17.26 Uhr wieder unter. Der Tag dauert 9 Stunden 47 Minuten.

Den Delphin für den Delphin machen, den Skorpion für den Skorpion oder die Robbe für die Robbe - Was kryptisch klingen mag, haben kundige Leser und Leserinnen vielleicht schon verstanden: Es geht um Yoga. Und um Artenschutz.

"Yoga für Artenvielfalt" heißt eine Aktion, die der World Wide Fund For Nature (WWF) anlässlich des Tag des Artenschutzes am 3. März ins Leben gerufen hat, und mit der er auf das Problem des Artensterbens aufmerksam machen und Spenden sammeln will.

Die Zahlen sind schockierend: Etwa eine von acht Millionen Tier- und Pflanzenarten ist laut den Angaben des Weltbiodiversitätsrats IPBES derzeit bedroht. Der WWF ruft daher dazu auf, Yoga-Positionen zu üben, deren Namensgeber bedrohte Arten sind. Welche das sind, ist auf der WWF-Homepage nachzulesen.

Am Tag des Artenschutzes selbst sollen deutschlandweit Yoga-Aktionen stattfinden. In der Harzregion sind bisher allerdings keine geplant:

Der weiße Fleck auf der Karte muss aber nicht bleiben, denn auch hier erfreut sich der Gesundheitstrend wachsender Beliebtheit, wie ein schneller Google-Gegencheck zeigt. Yoga-Kurse, -Studios und -Zentren gibt es im Harz demnach zu Hauf. Und dass der Schutz der Artenvielfalt den Bewohnern eines Naturparadieses wie dem Harz besonders am Herzen liegt, dürfte keine abwegige Annahme sein.

Über ein Online-Formular können Yoga-Lehrer und Lehrerinnen Aktionen anmelden. Aktiv von Zuhause kann man sich auch über die Sozialen Netzwerke beteiligen, eine Pose machen und ein Foto davon unter dem Hashtag #YogaFuerArtenvielfalt posten.

Für wen die Zeit bis zum 3. März nicht ausreicht, um die müden Knochen beweglich zu machen, der kann natürlich auch einfach spenden. (Symbolbild: Pixabay)

Das GZ-Team wünscht einen geschmeidigen Donnerstag.

Kommentare an die Autorin