St. Andreasberg. „Nach getaner Schicht keinem Vergnügen aus dem Wege gehen“, dieser aus der Bergmanntradition überlieferte Satz soll auch 110 Jahre nach Schließung der Grube Samson mit Leben erfüllt werden. Und deshalb wird es auch in diesem Jahr zum Bergdankfest einen Fastlohmd geben, so wie stets seit dem 16. Jahrhundert. Ein bisschen zu schwächeln schien diese Traditionsveranstaltung in den vergangenen Jahren schon, und einmal drohte sogar das Aus, weil dieses alte Fest der Bergleute im Veranstaltungskalender der Touristinformation keine Rolle mehr spielen sollte.

Doch Stadtheimatpfleger Jochen Klähn, das Barkamt Annerschbarrich, der Waldarbeiter-Instrumental-Musikverein und die Singgemeinschaft wollten sich damit nicht abfinden. Denn schließlich sind Bergdankfest und Fastlohmd im Oberharz älter als der Karneval anderswo. In diesem Jahr steigt der Fastlohmd am Dienstag, 25. Februar, um 19.30 Uhr im Kurhaus. Und, darauf sind die St. Andreasberger besonders stolz, die Veranstaltung wird allein von Interpreten aus der Bergstadt gestaltet, und zwar vom Barkamt Annerschbarrich und der Blaskapelle des Waldarbeiter-Instrumental-Musikvereins. Der Eintritt zu diesem Fastlohmd ist frei. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.



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