Eine Betrugsmasche kostete am Montagabend einer 46-jährigen Frau aus der Einheitsgemeinde Nordharz nach Angaben der Polizei mehrere Tausend Euro. Die Frau erhielt gegen 18.30 Uhr einen Telefonanruf, der Anrufe gab sich als Sicherheitsbeauftragter der Sparkasse aus. Auf dem Display ihres Telefons wurde auch die Telefonnummer der Harzsparkasse abgebildet.

Der Anrufer suggerierte der Frau, dass ein bisher unbekannter Täter versucht hätte, 10.000 Euro von ihrem Konto ins Ausland zu überweisen. Daher müsse der gesamte Kontostand nun auf ein Sicherheitskonto überwiesen werden. Zusammen mit dem Sicherheitsbeamten am Telefon veranlasste die Frau die Onlineüberweisung von mehreren Tausend Euro. Am folgenden Tag sollte sie für dieses Konto die Zugangsdaten erhalten. Dies erfolgte jedoch nicht.

 Eine Nachfrage bei der Sparkasse ergab, dass es keinen Sicherheitsberater in der Bank gibt und dass solche Vorgehensweisen nicht praktiziert werden. Die Frau war Betrügern aufgesessen. Die Polizei warnt auch nach diesem Fall wieder, nicht leichtgläubig zu sein: Keine Bank, kein Polizeibeamter, kein Staatsanwalt und auch kein Mitarbeiter von Landkreisen oder Städten werde persönlichen Daten am Telefon abfragen.