Zurzeit sind viele Menschen aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen zu Hause und nutzen die oftmals unfreiwillig gewonnene Zeit zum Frühjahrsputz. Dazu gehört auch das Entrümpeln von Haus, Wohnung, Garage oder Garten – was die Kreiswirtschaftsbetriebe Goslar laut einer Pressemitteilung unmittelbar zu spüren bekommen.

„Die Anzahl der privaten Anlieferungen auf unseren Entsorgungsanlagen hat sich in den letzten zwei Wochen um etwa 35 Prozent erhöht.“ sagt Thomas Ebert, Betriebsleiter der Kreiswirtschaftsbetriebe Goslar. Damit seien die Entsorgungsanlagen aktuell so stark frequentiert, dass teilweise der gebotene Abstand zwischen Beschäftigten und Kunden nur schwer eingehalten werden könne. Dies widerspreche der erklärten Absicht aus allen Allgemeinverfügungen sowohl des Landes Niedersachsen als auch des Landkreises Goslar, auf Abstand zu achten und nur wirklich notwendige Tätigkeiten vorzunehmen. Bisher gebe es bei den KreisWirtschaftsBetrieben Goslar noch keine nennenswerten Personalengpässe. Dieses kann sich aber bei Krankheits- und Quarantänefällen schnell ändern.

„Um uns herum schließen sämtliche Entsorgungsanlagen. Wir wollen aber unsere Entsorgungsanlagen solange wie möglich auch für Privatpersonen geöffnet lassen und die Abfuhren in gewohntem Maße durchführen.“, so Ebert. Dies setze aber voraus, dass die Anlieferungen auf das notwendige Maß reduziert werden. Die Entsorgungsanlagen sollten nur für dringende und unumgängliche Aktivitäten wie beispielsweise bei bei einem unmittelbar bevorstehenden Umzug aufgesucht werden.

Für planbare Aktionen verweisen die KreisWirtschaftsBetriebe Goslar auf ihr umfangreiches Angebot von Containern in den verschiedensten Größen. Detaillierte Informationen dazu seien unter http://www.kwb-goslar.de zu finden. Unter der Telefonnummer (05321) 376-737 ist auch eine persönliche Beratung möglich. Oberste Priorität habe gerade in Krisenzeiten die verlässliche Entsorgung von Rest- und Bioabfällen. (Foto: GZ-Archiv)