Bei einem Einsatz ist bereits am vergangenen Donnerstag, 9. April, ein Polizist in Salzgitter verletzt worden, als ein 33-Jähriger auf ihn einschlug. Unterstützung erhielten der Polizist und sein Kollege laut dem Bericht von Passanten, die den Angriff beobachtet hatten und eingriffen.

Laut den Polizeiangaben hatte sich am Donnerstag gegen 14.30 Uhr eine Hinweisgeberin bei der Polizei gemeldet und davon berichtet, in der Straße An der Erzbahn laufe ein auffälliger, schreiender und nach ihren Worten halbnackter Mann über den Parkplatz eines Einkaufsmarktes.

Vor Ort sprachen die Beamten den 33-Jährigen an, woraufhin er lautstark schreiend in ihre Richtung gelaufen sein und unvermittelt begonnen haben soll, auf einen Polizeibeamten einzuschlagen. Er wurde dadurch leicht im Gesicht verletzt. Der Mann soll dann weiter versucht haben, auch auf den zweiten Polizeibeamten einzuschlagen, als dieser eingreifen wollte.

Danach flüchtete der Mann laut den Angaben der Polizei, die ihn jedoch kurze Zeit später wieder erwischte. Bei dem Versuch, dem Mann die Handfessel anzulegen, soll er massiv Widerstand geleistet haben und nur schwer zu Boden gebracht worden sein. Dabei soll er noch versucht haben, die Beamten zu treten.

Die Polizisten brachten den 33-Jährigen in ein Krankenhaus um abklären zu lassen, ob eine psychische Ausnahmesituation der Grund für sein Verhalten gewesen sein könnte, so heißt es im Bericht.

Lobend erwähnt der Polizeibericht, dass zwei Passanten die Polizeibeamten dabei unterstützten, den Mann soweit unter Kontrolle zu bringen, sodass ihm die Handfessel angelegt werden konnten. Dennoch hätte sich auch eine größere Anzahl Schaulustiger am Ort des Geschehens versammelt, die zum Teil sogar filmten.