Es ist schon ein ganz besonderer Wald, der oberhalb des Wolfsbachs bei Hohegeiß gewachsen ist. „Für uns ist das ein Kleinod“, sagt Stefan Fenner, der Leiter des niedersächsischen Forstamtes Lauterberg. In dem Steilhang stehen unter anderem fast 20 sogenannte „Dicke Tannen“. Diese Fichten haben einen Durchmesser von teilweise mehr als einem Meter und sind immer noch eine Touristenattraktion und seit dem 25. Juli 1989 auch Naturdenkmal.
1893 sind diese besonderen Fichten, die im Harz auch als Rottannen bezeichnet werden, erstmals markiert worden. 119 „Dicke Tannen“ stellten die Forstfachleute seinerzeit fest. Seit dem nahm die Zahl der Bäume ab, heute sind es noch 18 lebende, denen mittlerweile ein alter Feind neu zusetzt: der Borkenkäfer.


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