Der Goslarer Daniel Stojan und seine Tochter Hedda sind die Gewinner des Welterbe-Kunstwettbewerbs. Mit Holzresten und Farbe haben sie den "Hüter des Welterbes" geschaffen  - ein "Upcycling-Kunstwerk", wie Stoja sagt: Das Holz für den künstlerisch gestalteten Goslarer Adler stammt von der 2014 am Jakobikirchhof abgerissenen Gammelmauer. Auf den ersten Preisträger entfielen beim Online-Voting auf der GZ-Homepage am Wochenende 252 Stimmen. Den zweiten Rang mot 203 Stimmen erreichte Detlef Hänsel aus Bad Lauterberg mit seinem "Aquamobile". Das bunte Objekt besteht aus Gestänge, Rohren, Kübelspritze und wird durch einen Elektromotor angetrieben. Symbolisch zeigt diese künstlerische Konstruktion die Kraft des Wasser und nimmt mithin Bezug auf die Oberharzer Wasserwirtschaft. Auf den dritten Platz kam Anika Sobania aus Liebenburg mit 153 Stimmen. Ihr Kunstwerk ist eine Zeichnung mit Pastellkreide auf rauhem Papier und zeigt das Breite Tor in Goslar, als Teil der Welterbe-Altstadt. Der Kunstwettbewerb war eine gemeinsame Aktion der Welterbe-Stiftung, der Goslar Marketing-Gesellschaft (GMG) und der Goslarschen Zeitung.