Dieter Hecking hatte sich erstaunlich im Griff. In dem Trainer des Hamburger SV muss es wie bei einem Erdbeben rumort haben. Doch das ließ sich der erfahrene Fußballlehrer nicht anmerken, als er am Sonntag vor die Kameras und Mikrofone trat.

Gerade hatte seine Mannschaft im Saisonfinale der 2. Fußball-Bundesliga eine vernichtende 1:5-Schlappe gegen den SV Sandhausen hinnehmen müssen und damit den möglichen Relegationsplatz um die Rückkehr in die Bundesliga verschenkt.

«Wir haben unter einer sehr großen Anspannung gespielt», entschuldigte Hecking seine Mannschaft, die häufig kopf- und mutlos ohne Struktur und Ordnung agiert hatte. «Wir konnten die Nervosität überhaupt nicht ablegen. Wir haben keinen Zugriff gefunden», klagte der Coach und sprach von einer «großen Enttäuschung».


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