Rund sechs Monate nach Beginn der Coronavirus-Pandemie gibt es US-Wissenschaftlern zufolge bereits mehr als zehn Millionen bestätigte Infektionen und mehr als 500.000 Todesfälle. Das ging heute aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor.

Die jüngsten Daten geben das ganze Ausmaß der Corona-Pandemie vermutlich nur teilweise wider: Experten zufolge gibt es in vielen Ländern eine hohe Dunkelziffer an Infektionen und Todesfällen, die nicht durch Tests bestätigt wurden. Selbst in den USA gehen Experten der Regierung davon aus, dass wegen asymptomatischer Fälle nur ein Bruchteil der Infektionen erfasst wird.

Zudem haben die Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie inzwischen die schlimmste globale Rezession seit der Weltwirtschaftskrise vor rund 90 Jahren ausgelöst, wie der Internationale Währungsfonds in dieser Woche warnte. Erst kommendes Jahr soll sich die Wirtschaft wieder erholen - sofern das Virus im Laufe des Jahres weitgehend unter Kontrolle gebracht werden sollte.


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