Fast den gesamten Garten der Familie Rühe, in dem sie steht, überspannt die Blutbuche in Klein Döhren mit ihrer riesigen Krone. Schon von Weitem erblickt man sie, denn sie erhebt sich über die Dächer des Ortes. Ihre dunkelrot leuchtenden Blätter sind beinahe bis nach Weddingen zu sehen.
180 Jahre alt ist der Baum, der als Naturdenkmal „ND GS 25“ deklariert ist, schätzt Beate Rühe. Ein Vorfahr der Familie hat ihn wohl gepflanzt, der schon damals den Hof betrieben hat. Doch nun soll die Buche weichen, wenn es nach dem Landkreis Goslar geht. Ein großer Riss ist an einem der Äste entstanden, jetzt besteht Gefahr im Verzug. Das Problem: Rühe ist der Meinung, der Baum hätte längst schon beschnitten werden müssen - eine Arbeit, die der Landkreis versäumt habe. Wäre der Landkreis der Aufgabe nachgekommen, müsste der Baum jetzt nicht gefällt werden, so Rühe. 


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