Nach dem Küchenbrand in einem Restaurant in der Herzog-Wilhelm-Straße am Freitag hat die Polizei die Ermittlungen zur möglichen Brandursache aufgenommen. Wie es in einer Mitteilung heißt, sei der Brandort noch am Freitagabend von den Beamten beschlagnahmt worden. Der entstandene Schaden liegt laut Polizei zwischen 25.000 und 30.000 Euro. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll das Feuer durch das Ausbrennen von Fett ausgebrochen sein. Der 49-jährige Eigentümer sowie sein 23-jähriger Sohn hätten den Brand mit eigenen Mitteln so weit unter Kontrolle gebracht, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr nur noch hätten ablöschen müssen (die GZ berichtete). Bei dem brandbetroffenen Objekt handele es sich um ein Mehrparteienhaus. Im Erdgeschoss befinde sich das betroffene Restaurant, im ersten und zweiten Obergeschoss gebe es vermietete und bewohnte Wohnungen. Acht Personen hatte die Feuerwehr am Freitag aus dem Gebäude evakuieren müssen, drei Personen wurden mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht.