Heute ist Dienstag, 28. Juli 2020. Die Sonne ist um 5.35 Uhr aufgegangen, sie ist 15:36 Stunden unterwegs und wird sich um 21.11 Uhr verabschieden.

Neowise geht, die Perseiden kommen. Wir werden alle Genickstarre bekommen, wenn uns der Himmel weiterhin so mit sehenswerten Erscheinungen überhäuft. Noch ist Neowise, der uns in den letzten Tagen den Schlaf raubte, nicht ganz in den unendlichen Weiten des Weltraums verschwunden, da kündigt die Sternwarte St. Andreasberg schon den nächsten Hingucker an.

„Der Meteor-Schauer der Perseiden nimmt allmählich Fahrt auf“, heißt es in einer Pressemitteilung, von Nacht zu Nacht würden nun „mehr Sternschnuppen über das Himmelspanorama ziehen“. Und weiter: „Die Zahl der im Mittel sichtbaren Sternschnuppen pro Stunde steigert sich bis zum 12. August noch auf bis zu 110 Stück.“

Dass man dies nicht verpasst, dafür sorgt dann wieder die Sternwarte St. Andreasberg, die bei Neowise wegen eines hinderlichen Bergrückens passen musste. Am 11. August ist von 21.00 Uhr an die Beobachtungswiese der Sternwarte im Internationalen Haus Sonnenberg wieder „the place to be“.

Bis dahin empfehle ich Nackengymnastik gegen die Genickstarre. Vielleicht nach dem Youtube-Portal „Liebscher & Bracht | Die Schmerzspezialisten“ (5:50 min):

Einen schönen Dienstag ohne jede Nackenverspannung oder anderes Ungemach wünscht das GZ-Team!

Kommentare an den Autor

werner.beckmann@goslarsche-zeitung.de

Das faszinierende Foto von Neowise stammt von Thomas Kistner und entstand von Olderode aus bei Seesen am Areal der Römerschlacht am Harzhorn.