Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist begeistert von der Clausthaler Marktkirche. Nicht nur Größe und Bauart, sondern auch ihre Raumkonzeption sei etwas Besonderes, so die Denkmalexperten. „Sie gilt als Fortentwicklung der 1573 errichteten Schlosskirche in Augustusburg (Sachsen) und der Capella del Perdone in Urbino (Italien).“ Die Anordnung von Kanzel, Taufe, Altar und Orgel in einer Längsachse sei jahrzehntelang einmalig gewesen. Erst rund einhundert Jahre später sei sie in den Plänen des Barockbaumeisters George Bährs für die Dresdener Frauenkirche wieder aufgetaucht. Jetzt fördert die Stiftung die Sanierung der Kirchenfassade mit 50.000 Euro.


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