Bundespolizisten überwachten am Montag den Vormittagsstunden den Bahnhof Wernigerode, als ihnen gegen 11.00 Uhr ein Mann auffiel.  Sie entschlossen sich zu einer Kontrolle. Der 30-Jährige wies sich laut Polizei mit seinem Personalausweis aus. Bei der Überprüfung seiner Personalien im polizeilichen Fahndungssystem stellten die Bundespolizisten einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Magdeburg, Zweigstelle Halberstadt, vom Februar dieses Jahres fest. Demnach wurde der Deutsche bereits im Januar 2019 durch das Amtsgericht Wernigerode wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe von 1000 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen verurteilt. Da er weder die Geldstrafe zahlte, noch sich dem Haftantritt stellte, erging der Haftbefehl. Der Gesuchte wurde festgenommen und die Bundespolizisten eröffneten ihm den Haftbefehl. Der Mann konnte die 1000 Euro aufbringen und seine Geldstrafe begleichen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen ihn die Bundesbeamten auf freien Fuß.